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Restauratorische Instandsetzung der Gebäudehülle und der Tragwerke

Putz-, Mauerwerk- und Stahlbetonsanierung

Ausbau- und Abbrucharbeiten:

  • Teilweise kleinteiliger Rückbau vom Mauerwerk
  • Bimswand am Bühnenportal abgetragen.
  • Zuvor das Bühnenportal mit temporärem Traggerüst ausgesteift und gesichert

Stahlbetonarbeiten:

  • Handaushub der Streifen- und Punktfundamente
  • Stahlbeton für statisch erforderliche, konstruktive, bewehrte Bauteile
  • Stahlbetonrähm gemäß Statik, weitestgehend steinmetzmäßig aus dem Bestandsmauerwerk ausgearbeitet und ähnlich eines Implantates hergestellt

Mauerwerksarbeiten:

  • Queraussteifung des Bühnenportals aus Ziegelsteinmauerwerks mit Trasskalkmörtel M10
  • Ebenfalls wurde eine Querversteifung an der Nord- und Südseite in Höhe der Vorführräume vorgenommen, einschließlich Anlegen und Überdeckung von zwei Türöffnungen und dem Anschluss an den Aufzugschacht des Speiseaufzugs.
  • Öffnungen für neue Fenster für die Künstlergarderoben im Souterraingeschoss und Türöffnung für die Kulissenladetür Bühne wurden angelegt.
  •  Vorhandene Kellerfenster aus Glasbausteinen ausgebaut und Öffnungen für neue Fenster herausgearbeitet.
  • Frühere Fensteröffnungen beim Saal Südseite wurden wieder geöffnet und restauriert.
  • Eine mauertechnische Überarbeitung des Giebels an der West- und Innenhofseite. Dabei erfolgte eine Rissuntersuchung und Sanierung in der gesamten Mauerwerkstiefe.
  • Ziegelmauerwerk der Gesimskronen, getreu dem vorgefundenen Detail, nach Ausschalen des Rähms wieder neu aufgemauert
  • Rekonstruktionen von Schornsteinköpfen nach Vorbild im Traufbereich wurden theoretisch funktionstüchtig hergestellt
  • Die Fassadenflächen wurden teilweise entfugt und mit Trass-Kalk-Mörtel neu verfugt.
  • Am Balkon an der Ostseite und an der Südseite wurden vorhandene Risse geöffnet und formschlüssig mineralisch verschlossen.
  • Partiziell wurden die Bestandsputzflächen ergänzt und die Flächen egalisiert.
  • Die gesamte Fläche mit Oberputz fein, unter Einbettung und Einarbeitung von Glasfasergewebe in 2-lagigen Auftragsschichten frisch in frisch, neu verputzt.

Malerarbeiten:

  • An der Ostseite erfolgte der Grundanstrich mit Bürste, um die Schlämmwirkung zu verbessern.
  • Der Schlussanstrich erfolgte im Rollauftrag mit farbigen Absetzungen der Fassadenzier in mittel getönt.