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Stadtmauer - Archäologischer Park in Xanten

Rekonstruktion der römischen Stadtmauer im APX im Bereich Nordturm bis Haupteingang

Erdarbeiten

  • Aushub der Baugrube für die Fundamentplatte
  • Tragschicht RCL-Schotter in Baugrubenbreite eingebaut und verdichtet
  • Zwischen der Randabschalung eine Noppenbahn als Sauberkeitsschicht eingebaut
  • Die Fundamenterder mit Fahnenanschlüsse eingebaut und die Bodenplatte mit einem oberseitigen Gefälle hergestellt

Maurerarbeiten

  • Probekörper für den späteren Römerbeton hergestellt und angepasst
  • Sockel der aufgehenden Stadtmauer mit Grauwacke-Bruchsteinen als unregelmäßiges Schichtmauerwerk hergestellt
  • Sichtflächen als Fugenglattstrich ausgeführt
  • Vor Ansetzen des Tuffsteinmauerwerks das Sockelmauerwerk mit flexiblen, mineralischen Schlämmen horizontal beschichtet
  • Aufbau der Außenschale als Tuffsteinmauerwerk mit speziell vorgeformten Einbindern, die das Verhaken ins Mauerwerk und damit die Stabilität der gesamten Konstruktion sicherstellen
  • Betonage des Mauerkerns mit sogenanntem Römerbeton aus Quarzkies 0-32 mm, Grauwackeschotter 64 – 120 mm und Grauwackebruchsteine 10 – 60 kg/Stück, gebunden ausschließlich mit Trasskalk
  • Zur Rekonstruktion der Steine für das Kranzgesims wurden Steinmaße und Profile am Burginatium-Tor abgenommen und entsprechende Schablonen gefertigt
  • Im Bereich des Wehrgangs wurde die Mauerkrone bis in die Auflagertaschen mit einer mineralischen Schlämme abgedichtet und später durch eine Walzbleiauflage ergänzt
  • Das Mauernde zum neuen Eingangsgebäude wurde mit einem Sägeschnitt ausgebildet. Hierzu musste das vom Fundamentaufbau her, ursprüngliche Mauerende vorgeschoben und die Überlänge dann mittels Seilsägeverfahren wieder eingekürzt werden
  • Zum Abschluss wurde dort, wo der Wehrgang und die Zugangstreppe über die Mauer herausragt, dem äußeren Wangenträger ein Auflager geschaffen. Hierzu wurde ein Konsolstein aus hellem Udelfanger Sandstein gefertigt und in das Tuffsteinmauerwerk des Nordturmes eingepasst